Letzte Woche bei Railware

21.6.2004

So ein Umzug kann doch eine echte Strafe sein. Besonders, wenn es sich um ein Büro mit viel technischem Equipment handelt. 5 PCs und diverse andere Gerätschaften wurden entkabelt und verpackt. Das Auseinandernehmen ist ja noch vergleichsweise einfach. Schwieriger ist es dann mit dem Aufbau. So dauerten die Inbetriebnahme der neuen Telefonanlage und des DSL Anschlusses besonders lange. Und wenn man gerade dabei ist, werden auch gleich alle Sicherheitseinstellungen der Firewall und des WLAN aktualisiert. Beim Einschalten mochte der Server nicht mehr: erst nach dem dritten Filesystem- Check, was mehr als 6 Stunden dauerte, schnurrte er wieder wie gewohnt. Während des Transportes im Auto schaltete sich unkontrolliert eine USV ein und meckerte per unerträglichem Piepston über den fehlenden Netzanschluss. Im neuen Büro angekommen, mochte sie dann den Akku nicht mehr aufladen und meldete dies mittels eines "Indianers", der Rauchzeichen aus dem Gehäuse entließ.  Ein anderer PC mochte den USB- Scanner nicht mehr erkennen und verlangte immer wieder nach der Treiber CD. Na gut, dann eben "schnell" mal in den Umzugskartons nach der CD gesucht und endlich ins Laufwerk geschoben. Hmmh, sonst ärgert man sich immer über die Autostart- Funktion und nun wundert man sich doch, warum sie nichts von der CD starten möchte. Seltsam? Der Datei- Explorer kannte gar kein CD- Laufwerk. Grrrh! Also Deckel abschrauben und schauen: ein loses Kabel ist schnell gefunden und "schon" kann es weiter gehen. Ansonsten lief alles soweit reibungslos. Nur defektes Netzwerkkabel gab es noch zu beklagen, aber an Kabels herrscht hier kein Mangel.

Wenn Sie nun aber glauben, das alles wieder tadellos eingerichtet ist, dann irren Sie sich gewaltig. Das folgende Bild zeigt einige Kisten vollgepackt mit technischen Dokumentationen, Büchern und Testmaterial. Ich hoffe nur, das in den nächsten Tagen noch nichts davon benötigt wird ...

Und weil die neuen Schreibtische noch fehlen, wurden gleich 3 Arbeitsplätze auf einem Notschreibtisch zusammengefasst.

Aber schon 2 Stunden später sieht die Welt ganz anders aus. Auf die Schnelle wurden ein paar weitere Tische von Ikea beschafft. Die kann man später hervorragend für Tests und praktische Experimente nutzen. Auf dem folgenden Bild sieht es also schon sehr viel aufgeräumter aus. So kann man wenigstens schon mal wieder Entwicklung machen...

Auch das kleine Eck für den Server ist heute morgen wieder geräumt worden: nachdem neue Leitungen gelegt wurden, haben Server, Fax Gateway, Firewall und andere Kommunikationsgeräte Ihren neuen Platz eingenommen. Jetzt steht dort ein Bücherregal - was genau so dringend gebraucht wurde.

Informationen zur neuen Adresse und zu Telefon, Fax und SMS finden Sie hier.

Nun leben und arbeiten wir also in Düppenweiler (gehört zur Gemeinde Beckingen), ein Ort mit über 3000 Einwohnern (genau weiß ich das noch nicht), irgendwo bei Dillingen und Merzig im gemütlichen Saarland.

Hier ticken die Uhren noch etwas anders: Autofahrer setzen den Blinker beim durchfahren einer scharfen Kurve und unterschreiten regelmäßig die erlaubten Höchstgeschwindigkeiten. Und von der ersten Sekunde an ist man in ein "soziales Netz" eingebunden, denn schon am zweiten Morgen wurden wir gefragt, warum denn die Rollläden an einem Fenster noch bis zum Mittag geschlossen waren. Wohl nur zu gerne hätte der Fragensteller gewusst, ob es sich dabei um das Schlaf- oder Kinderzimmer handelt - getraut hat er sich aber nicht. Mittlerweile dürfte sich das aber durch gezielte "empirische Ermittlungen" erledigt haben. Uns stört das nicht. Mehr gewöhnungsbedürftig ist der, gegenüber Frankreich, erheblich schlechtere Straßenzustand in Deutschland. Ich war immer der Meinung, das ein regelmäßiger Unterhalt einer Sache günstiger wäre...

Die ersten Zusendungen für die neuen Referenzseiten sind eingetroffen und warten auf die Aufbereitung. Das wird nun geschehen. Und auch die zugesagten Bücher gehen in Kürze raus. Aber wir wünschen uns noch viel, viel mehr Zuschriften. Weitere Infos dazu hier.

Das war es für diese Woche. Alle, die auf eine neue Folge der Schattenbahnhofserie gehofft hatten, muss ich noch etwas vertrösten. Es sind noch zwei Folgen in Vorbereitung. Wegen eines aktuellen Berichts am kommenden Wochenende erschienen sie aber erst in 14 Tagen.

Weiterhin viel Spaß wünscht Ihnen
das Railware Team

 

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